Ausgabe Nr. 2 / 2015

 

Heiko Meier, Cindy Adolph-Börs & Lars Riedl
Fusionen von Sportvereinen – eine organisationssoziologische Betrachtung

Die Fusion von Sportvereinen stellt keine Seltenheit im organisierten Sport dar. Dennoch ist dieses Phänomen bislang gänzlich unerforscht geblieben. Auf der Grundlage einer organisationssoziologischen Analyse der Strukturbesonderheiten von Sportvereinen werden zunächst Probleme und Risiken von Vereinsfusionen erörtert und daran anschließend Bedingungen des Gelingens derartiger Vorhaben aufgezeigt.

Keywords:
Fusion, Sportverein, Sportentwicklung, Entscheidungstheorie, Veränderungsmanagement

Zitation:
Meier, H., Adolph-Börs, C. & Riedl, L. (2015). Fusionen von Sportvereinen – eine organisationssoziologische Betrachtung. In Sciamus - Sport und Management, 2/2015, S. 1-11.


Gabriele Mielke
Forschungsreport - Empirische Erhebung der Konsummuster von Public Viewing Eventbesuchern in Berlin anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Fanfeste oder Public Viewing Events sind bei der Ausrichtung von großen Sportevents seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nicht mehr wegzudenken, auch wenn die Ausrichtung von Fanfesten ein noch relativ junges Phänomen darstellt. Insbesondere in den letzten Jahren haben sich Public Viewing Events zu Publikumsmagneten entwickelt, die ein hohes Attraktionspotential für ihre Besucher besitzen. Die Veranstalter und Austragungsorte versprechen sich von der Ausrichtung solcher Fan-Feste und dem dadurch verursachten eventinduzierten Konsum ökonomische und touristische Effekte.

Keywords:
Public Viewing, Fanfeste, Fanmeile Berlin, Sportevents, Destinationsmanagement

Zitation:
Mielke, G. (2015). Forschungsreport - Empirische Erhebung der Konsummuster von Public Viewing Eventbesuchern in Berlin anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. In Sciamus - Sport und Management, 2/2015, S. 12-16.


Rainer Cherkeh
Vertragsstrafenklauseln zu Doping­sachverhalten in Sponsoringverträgen 

Vertragsstrafenvereinbarungen zu Do­pingsachverhalten haben in Sponsoringverträgen verschiedene Zielrichtungen. Einerseits sollen sie dem Sponsor im Fall des Dopings des gesponserten Athleten den Schadensnachweis ersparen. Andererseits sollen Vertragsstrafen den Gesponserten als Druckmittel zur ordnungsgemäßen Erbringung seiner versprochenen Leistung anhalten, den Athleten also vor Doping abschrecken. Mit den damit zusammenhängenden Rechtsfragen befasst sich der nachfolgende Beitrag.

Keywords:
Vertragsstrafen, Sportrecht, Doping, Sponsoring

Zitation:
Cherkeh, R. (2015). Vertragsstrafenklauseln zu Doping­sachverhalten in Sponsoringverträgen. In Sciamus - Sport und Management, 2/2015, S. 17-23.


Rainer Cherkeh
Buchvorstellung – Praxishandbuch Sportrecht

 

 

Der Markt für Beach-Volleyball in Deutschland – eine Analyse der Branchenstruktur aus dem Blickwinkel der Veranstalter – Teil I

Ausgabe Nr. 1 / 2015

 

Toni Koch & Alexander Hodeck
Die Bedeutung ausgewählter Eigenschaften  pro­fessioneller Sportveranstaltungen für die Kun­denzufriedenheit – Eine vergleichende Conjoint-Analyse zwischen Zweiter Fußballbundesliga und DEL2

Einnahmen durch Zuschauer stellen einen nicht zu vernachlässigenden Anteil bei der Finanzierung von Sportclubs dar. Deshalb sind die Zufriedenheit der Kunden und die Messung der Kundenzufriedenheit wichtige Aspekte für Veranstalter. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht eine sportartübergreifende Bestimmung der Bedeutung ausgewählter Eigenschaften für die Kundenzufriedenheit bei professionellen Sportveranstaltungen mittels Conjoint-Analyse. Die Ergebnisse zeigen, dass Zuschauer sowohl im Fußball aus auch im Eishockey ähnliche Präferenzurteile abgeben. Damit können zukünftig sportartübergreifende Empfehlungen für Ausrichter von professionellen Sportveranstaltungen gegeben werden.

Keywords:
Sportveranstaltungen, Conjoint-Analyse, Kundenzufriedenheit, Fußball, Eishockey

Zitation:
Koch, T. & Hodeck, A. (2015). Die Bedeutung ausgewählter Eigenschaften pro­fessioneller Sportveranstaltungen für die Kun­denzufriedenheit – Eine vergleichende Conjoint-Analyse zwischen Zweiter Fußballbundesliga und DEL2. In Sciamus - Sport und Management, 1/2015, S. 1-10.


Im Interview mit Heike Bienstein – Vereinsmanagerin beim TV Arnsberg e.V.
Die Strategien von Sportvereinsmanagern


Markus Breuer
Der Markt für Spielervermittler in Deutschland

Spielervermittler nehmen im professionellen Teamsport seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle ein. Während es offiziell einer Lizenz bedarf, um in diesem Segment tätig zu sein, finden sich in der Praxis verschiedene Möglichkeiten, diese Zugangsvoraussetzung zu umgehen. Auf Basis des Structure-Conduct-Performance-Paradigmas kann gezeigt werden, dass auf dem relevanten Markt eine hohe Wettbewerbsintensität vorherrscht. Wenige Vermittler realisieren den Großteil der Gewinne bzw. der Vermittlergebühren. Für die weitere Entwicklung des Marktes ist vor allem von Interesse, welche Veränderungen sich hinsichtlich der Zugangsvoraussetzungen in den kommenden Jahren ergeben. Der DFB kündigt zum 01.04.2015 die Implementierung eines neues System an, ohne dass bisher genauere Information verfügbar wären.

Keywords:
Spielervermittler, Sportmarkt, professioneller Teamsport, Wettbewerb, Structure-Conduct-Performance-Paradigma

Zitation:
Breuer, M. (2015). Der Markt für Spielervermittler in Deutschland. In Sciamus - Sport und Management, 1/2015, S. 15-27.

Der Markt für Beach-Volleyball in Deutschland – eine Analyse der Branchenstruktur aus dem Blickwinkel der Veranstalter – Teil I

Ausgabe Nr. 4 / 2014

 

Jörn Littkemann, Florian Oldenburg-Tietjen und Thomas Hahn
Hamburger Sportverein e. V. – quo vadis? Eine Analyse der wirtschaftlichen Lage

Vor dem Hintergrund der aktuellen sportlichen Krise des Hamburger Sportvereins (HSV) werden in diesem Beitrag die Konzernabschlüsse der Spielzeiten 2008/2009 bis 2012/2013 analysiert. Dabei zeigt sich, dass sich der HSV auch in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet. Aufbauend auf der Analyse werden Maßnahmen zur Überwindung der wirtschaftlichen Schwachstellen aufgezeigt.

Keywords:
Fußball-Bundesliga, Hamburger Sportverein e. V. (HSV), Wirtschaftliche Lage von Sportvereinen, Bilanzanalyse

Zitation:
Littkemann, J., Oldenburg-Tietjen, F. & Hahn, T. (2014). Hamburger Sportverein e. V. – quo vadis? Eine Analyse der wirtschaftlichen Lage. In Sciamus - Sport und Management, 4/2014, S. 1-16.


Christopher Huth
Forschungsreport: Empirische Evaluierung von Fananleihen aus Sicht deutscher Profisportclubs

Bisher sind insgesamt 16 Fananleihen von zwölf verschiedenen Fußballunter - nehmen emittiert worden. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags werden verschiedene Aspekte rund um Fananleihen von deutschen Profisportclubs evaluiert. Es zeigt sich, dass Fananleihen aus Vereinssicht tendenziell attraktiver
sind als Bankkredite und Aktien. Als Erfolgsfaktoren bei der Emission können eine hohe Anzahl an Fans sowie eine adäquate Stückelung der Anleihe genannt werden.

Keywords:
Fananleihe, Bankkredit, Aktie, Finanzierungsinstrument

Zitation:
Huth, C. (2014). Forschungsreport: Empirische Evaluierung von Fananleihen aus Sicht deutscher Profisportclubs. In Sciamus - Sport und Management, 4/2014, S. 18-22.


Im Interview Harald Link – Vereinsmanager der Sportvereinigung Böblingen e.V.
Die Strategien von Sportvereinsmanagern


Florian Riedmüller & Peter van Dyck
Sport-Sponsoring-Engagements öffentlicher Unternehmen

Sport-Sponsoring ist für privatwirtschaftliche und öffentliche Unternehmen ein wichtiges Instrument im Kommunikations-Mix. Jedoch sind öffentlichen Unternehmen, bedingt durch die Organisationsform und den damit verbunden öffentlichen Förderauftrag, bei der Ausgestaltung ihrer Sport-Sponsoring-Engagements gewissen Auflagen unterworfen. So kann und darf eine rein absatzorientierte Instrumentalisierung des Sponsorings nicht das Ziel eines öffentlichen Unternehmens sein. Vielmehr sollte das Sport-Sponsoring-Engagement öffentlicher Unternehmen eine Symbiose aus öffentlichem Förderauftrag und Absatzorientierung darstellen.
Dieser Artikel zeigt das Spannungsfeld auf, in dem sich öffentliche Unternehmen mit ihren Sport-Sponsoring-Engagements bewegen und soll zugleich einen Beitrag dazu liefern, wie unter diesen Rahmenbedingungen eine optimale Zusammenführung der beiden Perspektiven realisiert werden kann.

Keywords:
Sport-Sponsoring, öffentliche Unternehmen, Corporate Social Responsibility, Sponsoringaktivierung

Zitation:
Riedmüller, F. & van Dyck, P. (2014). Sport-Sponsoring-Engagements öffentlicher Unternehmen. In Sciamus - Sport und Management, 4/2014, S. 28-41.


Gerd Nufer
Forschungsreport: Der Steuerprozess gegen Uli Hoeneß aus Sicht des Sportmarketing

Im März dieses Jahres fand der Steuerprozess gegen Uli Hoeneß statt, der mit einer Verurteilung des damaligen Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München endete. Vor, während und nach dem mit Spannung erwarteten Prozess stellte das Deutsche Institut für Sportmarketing (DISM) in Kooperation mit dem Felddienstleister Norstat Germany über 7.000 Probanden in Deutschland im Rahmen einer Online-Befragung verschiedene Fragen zum Sportmarketing in Verbindung mit der Steueraffäre. Auf die zentralen Ergebnisse dieser Befragung wird im vorliegenden Forschungsreport eingegangen.

Keywords:
Sportmarketing, Uli Hoeneß, Steuerprozess, FC Bayern München

Zitation:
Nufer, G. (2014). Forschungsreport: Der Steuerprozess gegen Uli Hoeneß aus Sicht des Sportmarketing. In Sciamus - Sport und Management, 4/2014, S. 42-48.

Der Markt für Beach-Volleyball in Deutschland – eine Analyse der Branchenstruktur aus dem Blickwinkel der Veranstalter – Teil I

Ausgabe Nr. 3 / 2014 - Ticketing

 

Stefan Chatrath
Einführung

Zitation:
Chatrath, S. (2014). Einführung. In S. Chatrath (Hrsg.), Ticketing: Themenheft der Sciamus - Sport und Management, 3/2014, S. 1-5.


Stefan Chatrath & Kai Voerste
Yield Management im Profifußball-Ticketing

Der Einsatz der Yield Management-Technik hat sich in vielen Bereichen der Wirtschaft bewährt, u.a. bei Fluglinien, Autovermietungen, Hotels und Gaststätten. In diesem Artikel wird erklärt, wie das Yield Management im Profifußball-Ticketing sinnvoll eingesetzt werden kann. Ziel des Yield Managements ist es, die Zahlungsbereitschaft der Zuschauer so abzuschöpfen, dass der Umsatz maximiert wird. Die einzelnen Schritte, die dafür notwendig sind, werden in diesem Artikel dargestellt und ausführlich erläutert – von der adäquaten Planung eines Yield Management-Systems bis hin zu seiner konkreten Umsetzung in der Ticketing-Praxis.

Keywords:
Ticketing, Yield Management, Umsatzoptimierung, Preispolitik, Kontingentierung

Zitation:
Chatrath, S. & Voerste, K. (2014). Yield Management im Profifußball-Ticketing. In S. Chatrath (Hrsg.), Ticketing: Themenheft der Sciamus - Sport und Management, 3/2014, S. 7-24.


Im Interview mit Ryan Miller – Director of Ticketing Sales bei der EHC Eisbären Management GmbH
Ticketing-Manager


Christopher Huth
Dauerkarten im Profisport – Eine empirische Analyse der Rechte und gewährten Rabatte in ausgewählten Bundesligen

Dauerkarten sind seit jeher ein wichtiges Instrument für Profisportklubs. Im Normalfall werden diese mit einem Rabatt und weiteren monetären und nicht-monetären Rechten angeboten. Unter Berücksichtigung der Property-Rights-Theorie werden die gewährten Rabatte für Normalzahler und die angebotenen Rechte beim Dauerkartenverkauf in der 1. Fußball-Bundesliga sowie der DKB Handball-Bundesliga zur Saison 2011/12 analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Fußballklubs im Durchschnitt einen Rabatt von 27,52% und Handballklubs einen Rabatt von durchschnittlich 20,61% gewähren. Ferner bieten Fußballklubs mehr sonstige Rechte an als die Klubs der DKB Handball-Bundesliga. Die anschließende Korrelationsanalyse zeigt auf, dass zwischen der Höhe des Rabatts und der Anzahl der Rechte kein Zusammenhang besteht. Somit scheinen die Vereine recht willkürlich den Rabatt und die Anzahl der sonstigen Dauerkartenrechte zu bestimmen.

Keywords:
Dauerkarten, Dauerkartenrabatt, Dauerkartenrechte, Property-Rights-Theorie

Zitation:
Huth, C. (2014). Dauerkarten im Profisport – Eine empirische Analyse der Rechte und gewährten Rabatte in ausgewählten Bundesligen. In S. Chatrath (Hrsg.), Ticketing: Themenheft der Sciamus - Sport und Management, 3/2014, S. 27-39.


Im Interview mit Oliver Meßthaler – Direktor Ticket- und Mitgliederservice der FC Bayern München AG
Ticketing-Manager


Felix Holzhäuser & Tim Bagger
Der Weiterverkauf von Bundesliga-Tickets – eine Analyse aus rechtlicher Sicht

Der nicht autorisierte Zweitmarkt für Fußballtickets hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Um dem florierenden Geschäft auf dem Schwarz- und Graumarkt entgegenzuwirken, nehmen die Bundesligaclubs Regelungen in ihre Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen auf, die einen Weiterverkauf erworbener Tickets nur sehr eingeschränkt erlauben. Hiermit verfolgen sie insbesondere die Ziele der Erhaltung einer sozialen Preisstruktur sowie der Gewährleistung der Sicherheit in ihren Stadien. Felix Holzhäuser und Tim Bagger erläutern in ihrem Beitrag, wie derartige Verfügungsbeschränkungen der Clubs juristisch zu werten sind und worauf bei ihrer Umsetzung zu achten ist. Dabei werden insbesondere auch Hintergründe zur rechtlichen Behandlung von Fußballtickets erläutert sowie relevante Rechtsprechung ausgewertet.

Keywords:
Erst-/Zweitmarkt, Verfügungsbeschränkungen, Schwarzmarkt, Allgemeine Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB), Ticketing-Rechtsprechung

Zitation:
Holzhäuser, F. & Bagger, T. (2014). Der Weiterverkauf von Bundesliga-Tickets – eine Analyse aus rechtlicher Sicht. In S. Chatrath (Hrsg.), Ticketing: Themenheft der Sciamus - Sport und Management, 3/2014, S. 41-55.


Stefan Chatrath & Björn Schmadtke
Fallstudie: „Ticketing beim FC Hamburg – oder: Modifikation eines Preisklassensystems“

In dieser Fallstudie wird eine Situation dargestellt wie sie typisch für das Ticketing ist: Der Geschäftsführer verlangt vom Ticketing-Leiter zur nächsten Saison aus wirtschaftlichen Gründen eine Erhöhung der Ticket-Einnahmen um 250.000 Euro. Die Erwirtschaftung dieses zusätzlichen Betrags ist durchaus realistisch, doch hat der Ticketing-Leiter hier keine freie Hand. Der Präsident des Vereins schaltet sich in den Prozess ein und bittet um Augenmaß: Demnächst würden Wahlen anstehen und er könne daher keine schlechte Stimmung aufgrund von Preiserhöhungen gebrauchen. Der Ticketing-Leiter in dem dargestellten Fall steht somit konkret vor der Herausforderung, das aktuelle Ticket-Preisklassensystem des Vereins so zu überarbeiten, dass er beiden Anforderungen gerecht wird.

Keywords:
Ticketing, Ticket-Preispolitik, Preisdurchsetzung, Nachfrageprognose bei Sportevents

Zitation:
Chatrath, S. & Schmadtke, B. (2014). Fallstudie: „Ticketing beim FC Hamburg – oder: Modifikation eines Preisklassensystems". In S. Chatrath (Hrsg.), Ticketing: Themenheft der Sciamus - Sport und Management, 3/2014, S. 55-61.

 

 


Stefan Chatrath
Einführung

Das große Sportinteresse in Deutschland und Europa spiegelt sich in vielerlei wider – in den hohen Einschaltquoten bei den TV-Übertragungen z.B. und natürlich auch in den Besuchen vor Ort: Allein zu den neun Spielen der Basketball Bundesliga gehen pro Spieltag im Durchschnitt 40.500 Sport-Begeisterte.1 Und bei den French Open in Paris z.B. sind es Jahr für Jahr etwas mehr als 15.000 Zu­schau­er, die allein das Finale auf dem Center Court „Philippe Chatrier“ ver­fol­gen.2

Das vorliegende Themenheft widmet sich dem Tätigkeitsfeld, das unmittelbar mit dem Sport­stättenbesuch eines Zuschauers verbunden ist: dem Eintrittskartenverkauf, in der Welt des Profisports i.d.R. unter dem Begriff „Ticketing“ bekannt.

Die nachstehende Einführung in dieses Ticketing-Themenheft ist wie folgt strukturiert: Als ers­tes wird die Bedeutung des Ticketings für professionelle Sportorganisationen dargestellt. Wie groß ist der Beitrag zum Umsatz üblicherweise? Gibt es Unterschiede, z.B. zwischen Fuß­ball- und Eishockeybundesliga? Im Anschluss wird der Begriff „Ticketing“ erläutert, und die Tätigkeiten, die zum Ticketing gehören, werden um­rissen. Last, but not least, wird die theo­retisch-konzeptionelle Grundlage des Schwerpunkts vorgestellt, auf der u.a. auch die Glie­derung dieses Themenhefts basiert.

Bedeutung des Ticketing

Konsumenten kaufen Eintrittskarten, weil sie einem sportlichen Wettbewerb als Zuschauer beiwohnen möchten. In Sportorganisationen kommt dem Ticketing die Aufgabe zu, diesen Wunsch zu befriedigen. Hierfür werden ab einer gewissen Größe der Nachfrage ent­spre­chen­d Stel­len geschaffen, die dann ggf. in einer Abteilung „Ticketing“ zusammengefasst wer­den.

Die Anzahl an Zuschauern, die es zu bedienen gilt, liegt i.d.R. bei mehreren Tausend (vgl. Abb. 1): Selbst in der Handball-Bundesliga HBL kommen im Durchschnitt ca. 4.500 Zu­schau­er zu einem Spiel.3 Die 1. Fußballbundesliga besuchen regelmäßig gar um die 40.000 Fans – in Europa der höchste Zuschauerdurchschnitt aktuell.4 In der englischen Premier League, auf Platz 2 liegend, kommen z.B. ca. 35.000 Zuschauer pro Spiel ins Stadion.5 Selbst in Frank­reichs Ligue 1 sind es immerhin noch ca. 19.000, die regelmäßig den Weg ins Stadion fin­den.6

abb 01

Abb. 1: Entwicklung der Zuschauerzahlen 2008-2013 (Quelle: BBL, 2014; Bundes­liga­in­fo.de, 2014; DEL, 2014; DFL, 2014, S. 51; Kicker, 2014; Ludwig, 2011; Vogel & Ehemann, 2012)

Die Erlöse aus dem Eintrittskarten-Verkauf sind eine bedeutende Einnahmequelle: In der 1. Fußballballbundesliga machen sie immerhin 24 Prozent der Erlöse aus, in der Deut­schen Eishockey Liga DEL sind es 36 Prozent – der mit Abstand höchste Wert natio­nal (vgl. Tab. 1). Am stärksten gewachsen ist in Deutschland die Basketball Bundesliga BBL. Seit der Saison 2007/08 hat sie ihre Spieltagserlöse durchschnittlich pro Jahr um 12,9% er­höht und erlöst damit im Ticketing mittlerweile genauso viel wie die HBL und die 3. Fuß­ball­bundesliga: 18 Mil­lionen Euro. Nur DEL und die ersten beiden Fußballbundesligen sind hier noch deut­lich besser aufgestellt: Sie erzielen 31, 84 bzw. 441 Millionen Euro.

tab 01Tab. 1: Ticketing-Umsatz in Deutschland (Quelle: Menzel, 2013)

Die drei führenden Ligen in Europa, Premier League, spanische Primera División und 1. Fußball­bun­des­liga, erzielen allesamt in etwa ein Viertel ihrer Einnahmen aus dem Ticketing.7 Das entspricht in England z.B. einer jährlichen Einnahme von ca. 675 Millionen Euro – der absolut höchste Betrag, der in Europa derzeit erwirtschaftet wird. In der italienischen Serie A und Frankreichs Ligue 1 ist es absolut und relativ deutlich weniger:8 Nur ca. 10 Prozent der Er­löse sind spieltagsbezogen – in Italien 191 Millionen Euro und in Frankreich 124 Millionen Euro. Im Durchschnitt sind das aber immerhin noch ca. 6 bzw. 9,5 Millionen Euro, die ein fran­zösi­scher bzw. italienischer Erstligist erlöst. Dies sind Beträge, über die sich z.B. jeder Hand­ball­bundes­ligist glücklich schätzen würde.

Begriff „Ticketing“ & Tätigkeitsfeld

Die Verrichtung „Ticketing“ umfasst alle Tätigkeiten, die mit dem Verkauf einer Eintrittskarte verbunden sind.9 Neben dem Prozess des Verkaufens an sich, z.B. an der Abendkasse, beinhaltet sie vor allem die sog. Verkaufsvorbereitung. Die Verkaufsvor­be­rei­tung hat zum Ziel, potentiellen Käufern ein Angebot zu machen, das so attraktiv ist, dass sich die Kauf­wahrscheinlichkeit signifikant erhöht. Die einzelnen Maßnahmen der Ticketing-Ver­kaufs­vor­be­reitung las­sen sich den vier folgenden Bereichen zuordnen:10 Produkt-, Preis-, Ver­triebs- und Kom­mu­ni­kationspolitik.

Die Produktpolitik definiert, welche Arten von Eintrittskarten angeboten werden. Das sind in der Regel Tages- und Dauerkarten. Festzulegen sind hier z.B. auch die Leistungen, die mit dem Erwerb der Eintrittskarte durch den Käufer in Anspruch genommen werden können. Im Rahmen der Preispolitik gilt es die Ticket-Preise festzusetzen. Das beinhaltet u.a. auch die Entscheidung über Sonderkonditionen wie z.B. Rabatte und Ermäßigungen. Mit Hilfe der Maßnahmen der Vertriebspolitik soll es dem potenziellen Zuschauer möglichst einfach gemacht werden, seine Eintrittskarten zu kaufen. Hier legt man u.a. die Vertriebswege fest, über die die Tickets angeboten werden. Die Kommunikationspolitik trägt dazu bei, z.B. durch das Aushängen von Spielankündigungsplakaten, dass innerhalb der Zielgruppe bekannt ist, wann und wo gespielt wird.

Grundlage: Theorie & Gliederung des Schwerpunkts

Die theoretisch-konzeptionelle Grundlage des Schwerpunkts bildet die Verfügungs­rechts­theorie.11 Die Verfügungsrechtstheorie ist der Neuen Institutionenökonomik zuzuordnen. Sie unterscheidet vier Verfügungsrechte, die dem Käufer eines Produktes einzeln oder als Bün­del übertragen werden können:12

  • Nutzungsrecht: Der Ticket-Inhaber hat die Berechtigung, das Veranstaltungsareal zeit­lich befristet am Spieltag zu nutzen. Er darf u.a. vom definierten Platz aus dem sportlichen Wettbewerb folgen.
  • Ertragsrecht: Ein Ertragsrecht-Inhaber darf das erworbene Produkt kommerziell nut­zen, d.h., damit Geld verdienen. Dieses Recht ist dem Eintrittskartenkäufer für ge­wöhnlich nicht zugeteilt. Ihm ist es z.B. nicht gestattet, auf dem Veranstal­tungs­ge­län­de einen Stand aufzubauen und Essen und Getränke zu verkaufen.
  • Abänderungsrecht: In einem begrenzten Rahmen darf der Inhaber einer Eintrittskarte das Veranstaltungsgelände mitgestalten. So dürfen Fans z.B. die Ränge mit ihren Fahnen und Bannern schmücken, sofern sie nicht gegen bestimmte Vorgaben vorsto­ßen (z.B. Freihalten von Werbeflächen).
  • Weitergaberecht: Das Ticket darf unter bestimmten Bedingungen an Dritte weiterge­ge­ben werden. Weit verbreitet ist hier eine eher restriktive Handhabe.13

Die Festlegung der Verfügungs­rechte, die mit der Transaktion an den Eintrittskartenkäufer übergehen, ist essentieller Be­standteil der Ticketing-Produktpolitik.

Aus der theoretisch-konzeptionellen Grundlage des Schwerpunkts lassen sich zwei Beiträge unmittelbar ableiten: Der Sportökonom Dr. Christopher Huth widmet sich dem Nutzungs­recht. Er analysiert für die Fußball- und die Handballbundesliga, welche konkrete Nutzungs­rechte Dauer­kartenkäufer übertragen bekommen. Des Weiteren prüft er, ob die Höhe der ge­währten Ra­batte an die Anzahl der gewährten Nutzungsrechte gekoppelt ist, was eigentlich zu erwarten wäre.

Dr. Tim Bagger und Dr. Felix Holzhäuser stellen das Weitergaberecht in den Mittelpunkt ihrer Aus­füh­rungen: Inwiefern ist es Ticket-Inhabern gestattet, ihre Tickets an Dritte weiterzugeben? Was ist legal, was illegal? Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um den nicht-auto­risierten Handel auf dem Zweitmarkt zu unterbinden? Die Analyse von Herrn Bagger und Herrn Holzhäuser, beides Juristen, erfolgt explizit aus rechtlicher Perspektive.

Die beiden weiteren Beiträge sind der Ticketing-Preispolitik zuzuordnen: Kai Voerste, Leiter Ticketing beim Hamburger SV, und Sportmarketing-Professor Stefan Chatrath untersuchen den Einsatz der Yield Management-Technik im Profifußball-Ticketing. Was ist zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten? Ziel des Yield Managements ist es ganz allgemein gesagt den Umsatz zu maximieren, wenn, so wie im Profisport-Zuschauermarkt, eine Kapazität fix ist, d.h. kurz- bis mittelfristig unveränderbar. Yield Management hat sich in vielen anderen Be­reichen der Wirtschaft bewährt, u.a. in der Hotellerie und im Passagierflugverkehr.

Björn Schmadtke, Leiter Ticketing beim 1. FC Union Berlin, und Stefan Chatrath schließen den Schwerpunkt mit einer Fallstudie ab. Der Fall schildert ein typisches Problem aus dem Arbeitsalltag eines Ticketing-Managers: Er soll auf Wunsch des Geschäftsführers die Ticketing-Umsätze signifikant erhöhen – aber bitte, ohne dass es zu nennenswertem Wider­stand von Seiten der Fans kommt. Studierende, die den Fall im Unterricht bearbeiten, sollen – vor dem Hintergrund der gegebenen Anforderungen – eine adäquate Lösung entwickeln. Der Fall ist schon mehrmals in der Lehre erfolgreich zum Einsatz gekommen.


1 Vgl. BBL, 2014.

2 Vgl. Roland Garros, 2014.

3 Vgl. HBL, 2014.

4 Vgl. DFL, 2014, S. 52.

5 Vgl. DFL, 2014, S. 52.

6 Vgl. DFL, 2014, S. 52.

7 Vgl. Menzel, 2013.

8 Vgl. Menzel, 2013.

9 Vgl. Chatrath, 2013a, S. 149.

10 Vgl. Chatrath, 2013a, S. 151.

11 Vgl. Richter & Furubotn, 2003, S. 90ff.

12 Vgl. Chatrath, 2013a, S. 149f.

13 Vgl. Chatrath, 2013b, S. 32.

 

Literatur- und Quellenverzeichnis

 

BBL Basketball Bundesliga (2014). Zuschauerzahlen. Verfügbar unter http://statistik.basket-ball-bundesliga.de/beko-bbl/statistik/zuschauer.php am 09.05.2014.

Bundesligainfo.de (2014). Zuschauerbilanzen 1. Bundesliga Männer (1977 - 2013). Verfügbar unter http://www.bundesligainfo.de/Archiv/HBL/Zuschauer.php am 09.05.2014.

Chatrath, S. (2013a). Ticketing im Sport. In Nufer, G. & Bühler, A. (Hrsg.): Marketing im Sport, 3. Aufl. (S. 147-173). Berlin: Erich Schmidt.

Chatrath, S. (2013b). Forschungsreport: Der Eintrittskarten-Weiterverkauf im Profifußball – Regelungen und Sanktionen. In Sciamus – Sport und Management, 2/2013, S. 30-33.

DEL Deutsche Eishockey Liga (2014). Hauptrunde 2012/13 Zuschauerzahlen. Verfügbar unter http://www.del.org/de/statistiken/zuschauer/hauptrunde-12/13/page/517-1350---.html am 09.05.2014.

DFL Deutsche Fußball Liga (2014). Bundesliga Report 2014. Frankfurt/M.: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH.

HBL Handball-Bundesliga (2014). Statistikcenter/Saisonstatistik/Saison 2013/14. Verfügbar unter http://www.dkb-handball-bundesliga.de/dkb-hbl/dkb-handball-bundesliga/stats-center am 09.05.2014.

Kicker (2014). 3. Liga Zuschauer. Verfügbar unter http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/ spieltag/3-liga/2012-13/zuschauer-der-saison.html am 09.05.2014.

Ludwig, S. (2011). Finanzreport deutscher Profisportligen 2011. Verfügbar unter http://www. sponsors.de/index.php?id=71&tx_ttnews[tt_news]=27406&tx_ttnews[backPid]=465 am 09.05.2014.

Menzel, F. (2013). Finanzdaten Ticketing aus den Studien der Deloitte Sport Business Gruppe. E-Mail an: Chatrath, Stefan <stefan.chatrath@ bits-hochschule.de> (Absendedatum: 12.08.2013).

Richter, R. & Furubotn, E. (2003). Neue Institutionenökonomik (3. Aufl.). Tübingen: Mohr Siebeck.

Roland Garros (2014). Event infos/courts. Verfügbar unter http://www.rolandgarros.com/en_ FR/tournament_info/201307161374012614488.html am 09.05.2014.

Vogel, S. & Ehemann, T. (2012). Finanzreport deutscher Profisportligen 2012. Verfügbar unter http://www.sponsors.de/no_cache/deutsch/startseite/detailansicht/article/finanzreport-deutscher-profisportligen-2012/72/70a2d9efb6785f567e50ab6d593ceedd/?bis=09.05.14&tx_ ttnews[swords]=finanzreport am 09.05.2014

 

Der Markt für Beach-Volleyball in Deutschland – eine Analyse der Branchenstruktur aus dem Blickwinkel der Veranstalter – Teil I

Ausgabe Nr. 2 / 2014

 

Christian Keller & Maximilian Waldvogel

Gesellschaftliches Engagement im deutschen Profifußball – Empirische Erkenntnisse und strategische Implikationen

In Wirtschaftsunternehmen schon länger etabliert, gewinnt das Thema 'gesellschaftliches Engagement' auch im deutschen Profifußball zunehmend an Bedeutung. Derzeit gibt es keinen Bundesligaclub, der sich nicht in irgendeiner Weise gesellschaftlich engagiert. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Beitrag der Status Quo des gesellschaftlichen Engagements der Clubs der Fußballbundesliga untersucht. Aus der Analyse der individuellen Aktivitäten der Bundesligaclubs lassen sich schließlich clubübergreifende Optimierungspotentiale für das Management gesellschaftlichen Engagements ableiten. Zu nennen sind die organisatorischen Verankerung des Themas in den Clubstrukturen, die markenbezogene kommunikative Begleitung des Engagements sowie die ganzheitliche Ausgestaltung der einzelnen Projekte.

Keywords:
Gesellschaftliches Engagement, Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibilty, Profifußball, 1. Bundesliga

Zitation:
Keller, C. & Waldfogel, M. (2014). Gesellschaftliches Engagement im deutschen Profifußball – Empirische Erkenntnisse und strategische Implikationen. In Sciamus - Sport und Management, 2/2014, S. 1-12.


Im Interview mit Fred Siegert – Geschäftsführer des TV Eiche Horn in Bremen
Die Strategien von Sportvereinsmanagern


Nicola Berg, Tobias Hauke und Dirk Holtbrügge
Forschungsreport: Internationales Personal­management in Teamsportmannschaften. Das Beispiel Hockey

Der Beitrag geht der Frage nach, warum Sportler ins Ausland wechseln, ob die internationale Zusammensetzung von Sportmannschaften auch positive Auswirkungen auf deren Erfolg hat und durch welche Maßnahmen der Erfolg international zusammen gesetzter Sportmannschaften gesteigert werden kann. Der Beantwortung dieser Fragen wird in diesem Beitrag am Beispiel des Hockeysports nachgegangen.
Eine empirische Untersuchung unter 244 Hockeyspielern der 1. und 2. Bundesliga in Deutschland zeigt, dass neben finanziellen Gründen die Verbesserung der Studien- und Berufsperspektive ein wichtiges Motiv für einen Auslandsaufenthalt ist. Für den Erfolg international zusammen gesetzter Hockeyteams ist insbesondere die Teamzusammensetzung und Teamführung durch den Trainer sowie eine gemeinsame Teamsprache wichtig.

Keywords:
Karriere im Sport, Personalmanagement, Hockey, internationaler Arbeitsmarkt, Teamsport

Zitation:
Berg, N., Hauke, T. & Holtbrügge, D. (2014). Forschungsreport: Internationales Personal­management in Teamsportmannschaften. Das Beispiel Hockey. In Sciamus - Sport und Management, 2/2014, S. 16-22.


Timo Zimmermann & Marie-Luise Klein
Zuschauerbezogene Marketingstrategien in der Frauenfußball-Bundesliga – Ergebnisse einer Vereinsbefragung

Die Frauen-Bundesliga konnte vom Aufschwung des Frauenfußballs in Deutschland während der letzten zehn Jahre auch im Bereich der Stadionnachfrage profitieren. Trotz positivem Gesamttrend verläuft die Zuschauernachfrage jedoch diskontinuierlich, wodurch ein gezieltes Zuschauermarketing erforderlich erscheint. Mit diesem Beitrag wird der Bedarf für strategische Marketingmaßnahmen im Bereich der Stadionzuschauer verdeutlicht und die Ergebnisse einer Befragung der Marketingverantwortlichen aller Frauen-Bundesligisten vorgestellt. Hinsichtlich Umfang und Schwerpunkten von Zuschauergewinnungs- und -bindungsstrategien sind zwischen Clubs mit hohem, mittlerem und geringem Zuschauerzuspruch Unterschiede wie auch Gemeinsamkeiten festzustellen. Anknüpfend an dem Customer Ralationship Marketing-Ansatz werden Hinweise für eine Optimierung der zuschauerorientierten Marketingaktivitäten abgeleitet.

Keywords:
Frauen-Bundesliga, Frauenfußball, Zuschauernachfrage im Ligasport, Zuschauergewinnung, Zuschauerbindung

Zitation:
Zimmermann, T. & Klein, M.-L. (2014). Zuschauerbezogene Marketingstrategien in der Frauenfußball-Bundesliga – Ergebnisse einer Vereinsbefragung. In Sciamus - Sport und Management, 2/2014, S. 24-37.


Thore Roßbach & Uwe Eisermann
Forschungsreport: Status Quo- und Perspek­tiven - Analyse des Controlling in ausgewählten deutschen Sportligen

Der Forschungsreport analysiert den Status Quo und die Perspektiven von Controlling in den Vereinen ausgewählter Sportligen in Deutschland. Die analysierten Vereine stammen aus den 1. und 2. Ligen der Sportarten Fußball, Handball, Eishockey und Basketball. Es stellt sich heraus, dass die Implementierung von Controlling derzeit im fortgeschrittenen Stadium ist. Die Vereine haben Controllerstellen geschaffen und arbeiten schon seit mehreren Jahren vermehrt mit unterschiedlichen Systemen und Instrumenten. Besonders die Fußballvereine besitzen bereits sehr professionelle Controllingstrukturen. Im Handball, Basketball und Eishockey hingegen gibt es noch enorme Entwicklungspotenziale.

Keywords:
Controlling, Ligasport, Fußball, Handball, Basketball, Eishockey

Zitation:
Roßbach, T. & Eisermann, U.. (2014). Forschungsreport: Status Quo- und Perspek­tiven - Analyse des Controlling in ausgewählten deutschen Sportligen. In Sciamus - Sport und Management, 2/2014, S. 38-45.

Der Markt für Beach-Volleyball in Deutschland – eine Analyse der Branchenstruktur aus dem Blickwinkel der Veranstalter – Teil I